Baufortschrittskontrolle

Was ist eine Baufortschrittskontrolle?

Die Baufortschrittskontrolle dient dazu, den aktuellen Bauzustand mit dem geplanten Bauablauf zu vergleichen. Dabei wird geprüft, ob Termine, Qualitätsvorgaben und Ausführungsdetails eingehalten wurden. Abweichungen können dokumentiert und direkt an die zuständigen Gewerke kommuniziert werden.

Sie ist sowohl für Bauherren als auch für ausführende Unternehmen ein wichtiges Instrument, um Transparenz zu schaffen und spätere Mängel zu vermeiden. Regelmäßige Begehungen helfen, Bauabläufe zu optimieren und Entscheidungen auf Basis verlässlicher Daten zu treffen.

Ablauf und Prüfkriterien vor Ort

Bei der Baufortschrittskontrolle erfolgt eine systematische Begehung der Baustelle. Dabei werden Arbeitsschritte, Ausführungsdetails und Materialqualitäten bewertet. Alle relevanten Gewerke wie Rohbau, Haustechnik oder Innenausbau können einzeln geprüft werden.

Die Kontrollen erfolgen in festgelegten Intervallen, zum Beispiel wöchentlich oder nach Abschluss einzelner Bauabschnitte. Die Ergebnisse werden dokumentiert und mit dem Zeitplan abgeglichen.

  • Vergleich von Baufortschritt und Terminplan
  • Qualitätsprüfung der ausgeführten Gewerke
  • Festhalten von kritischen Punkten und offenen Aufgaben

Dokumentation vor Ort
Mängelerkennung
Dokumentation

Dokumentation & Beweissicherung

Eine vollständige Dokumentation ist ein wesentlicher Bestandteil der Baufortschrittskontrolle. Protokolle, Fotos und Messdaten zeigen den Zustand zum Kontrollzeitpunkt und schaffen klare Nachweise für spätere Vergleiche oder Abnahmen.

Durch digitale Fotodokumentation lassen sich Veränderungen leicht nachvollziehen. Prüfberichte ergänzen Protokolle und sorgen für technische Transparenz – besonders wichtig bei komplexen Gewerken oder strengen Vorgaben im Bauablauf.

  • Bildbasierte Nachweise für jeden Bauabschnitt
  • Protokolle zur chronologischen Übersicht
  • Technische Prüfberichte bei Bedarf ergänzend

Fotodokumentation
Prüfberichte

Kostenfaktoren & Nutzen für Bauherren

Die Kosten für eine Baufortschrittskontrolle hängen vom Projektumfang, der Prüffrequenz und der Dokumentationstiefe ab. Kleinere Projekte können mit wenigen Kontrollterminen auskommen – große Bauvorhaben erfordern oft engmaschige Überwachung.

Der Nutzen ist jedoch erheblich: Frühzeitige Mängelerkennung vermeidet Nacharbeiten und Folgekosten. Zudem bietet die Kontrolle verlässliche Entscheidungsgrundlagen für Bauleiter, Planer und Auftraggeber.

  • Kosten abhängig von Umfang & Intervallen
  • Reduzierung von Risiken & Folgeschäden
  • Planungssicherheit durch klare Datenbasis

Kosten

FAQ – Häufige Fragen

Wie häufig sollten Baufortschrittskontrollen erfolgen?

Üblich sind regelmäßige Kontrollen nach Bauabschnitten oder in festen Intervallen. Bei kritischen Bauphasen kann eine engere Kontrolle sinnvoll sein.

Wer führt Baufortschrittskontrollen durch?

In der Regel übernehmen Bauleiter, externe Sachverständige oder Überwachungsbüros diese Aufgabe – abhängig von Projektumfang und Verantwortlichkeiten.

Lassen sich Kontrollen digital dokumentieren?

Ja – Protokolle, Fotos und Prüfberichte können digital abgelegt, versioniert und projektbezogen archiviert werden.



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